LOSS & DAMAGE (2019). In Leuchtkästen vor schwarzem Hintergrund erscheinen dunkle Formationen, die wie Hologramme aus dem Bildraum emporragen. Es handelt sich um Lentikularbilder von Skulpturen, die der Künstler aus Fundstücken geschaffen hat. Loginovs Werke oszillieren zwischen ihrer zweidimensionalen und dreidimensionalen Erscheinungsform und thematisieren damit im Wesentlichen die Wechselbeziehung zwischen Skulptur und Fotografie seit den Anfängen der Moderne. Die Bilder sind mit einer Linsenfolie überzogen, die aus Hunderten winziger Rillen besteht, wodurch das Bild aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet dreidimensional erscheint. Die Skulpturen scheinen in der Luft zu schweben und schaffen eine surreale Umgebung, die den Betrachter dazu einlädt, die Tiefen der Werke zu erkunden. Die Skulpturen bestehen oft aus weggeworfenen Gegenständen und deren Fragmenten wie Schaumstoff, Spanngurten, Spielzeug und anderen Fundstücken, die der Künstler bearbeitet und in seine Werke verwandelt hat.








