Das Projekt übersetzt Musik in visuelle Form. Indem die Bewegungen des Geigenbogens sichtbar werden, entstehen Bildstrukturen, die als visuelle Signaturen musikalischer Interpretation gelesen werden können. Grundlage der Arbeiten sind ausgewählte Fragmente aus Kompositionen von vier Jahrhunderten. Mithilfe der Lentikulartechnik werden der beleuchtete Bogen und das Spiel international renommierter Geigerinnen und Geiger aus unterschiedlichen Perspektiven fotografisch erfasst. Im Lentikulardruck werden diese Ansichten hinter einer Lentikularlinse kombiniert und erzeugen ein Bild, das sich mit der Position der Betrachtenden verändert und einen räumlichen Eindruck entstehen lässt. Parallel dazu wird der Klang aufgezeichnet und über einen QR-Code zugänglich gemacht oder als Teil einer Installation präsentiert. Im Sinne der von Sol LeWitt formulierten Idee, dass „die Idee zu einer Maschine wird, die die Kunst macht“, ist das Projekt als System angelegt: Jedes musikalische Fragment erzeugt im Moment seiner Aufführung eine eigene visuelle Form. Die musikalische Interpretation wird in Bild und Klang übertragen und führt zu dreidimensionalen Skulpturen aus Licht und Klang. Die Fragmente stammen aus Werken von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Benjamin Britten, Gia Kancheli, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel, Karol Szymanowski und Henri Vieuxtemps. in Zusammenarbeit mit Lisa Batiashvili & Sara Ferrández



Diese Serie wurde in Zusammenarbeit mit Sara Ferrandez gedreht und produziert. Bild und Ton wurden gleichzeitig aufgenommen, wobei eine direkte Live-Aufnahme verwendet wurde, um die exakte zeitliche Übereinstimmung zwischen Performance und Bild zu erhalten.


Sara Ferrandez performs in a studio in Berlin during recording

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